Desert dash namibia,340 km von windhoek nach swakopmund in namibia,ueber die berge und durch die wueste und das buschland, mit einem zeitlimit von max 24 std.

Rund 120 solostarter, 100 2-mann teams und 100 4-mann teams taten sich das an.

Beim start um 15:00 stand das termometer auf 34.5 grad - einer temperatur bei der ich zu hause nicht mehr ans radfahren denke, geschweige denn an renneinsaetze - schon gar nicht wenn ein pool vorm fenster leuchtet. diese ueberlegung kam zu spaet...

Nach 10 km asphaltierter strecke wechselte der untergrund auf das, was die kommenden 330 km in namibia als strasse bezeichnet wird: pisten aus sand, schotter, grossen steinen und staub. feinem staub und sehr feinem staub.

Der tross der rund 200 staendig ueberholenden supportfahrzeuge wirbelt jedesmal eine teils kilometerlange staubwolke auf, die die sicht auf wenige meter reduziert und in jede ritze eindringt - das kannte ich irgendwo her.

 

 

Die ertsen 30 km geht es kontinuierlich bergauf zum kupferberg pass, 1400 hoehenmeter gilt es zu ueberwinden, insgesamt mussten wir gesamt rund 2450 m klettern, wobei das rennen ueber die gesamtstrecke bergab verlauft - auf 340 km verteilt bei losem untergrund leider nicht spuerbar, zumal der kurs richtung kueste fuehrt und mit jedem kilometer der gegenwind zunimmt.

Das rennen lief vom start weg gut,anfangs war die hitze der hauptgegner. bis zum einbruch der dunkelheit um 19:30 liefen rund 10 liter durch.

Nach sonnenuntergang sank die temperatur auf unter 10 grad, was die angeschlagene moral deutlich hob, zumal ich gegen mitte des rennens den zwischenstand erfahren hat: 7 ter platz der solofahrer.

Ab dann waere die versorgungssituation problematisch geworden: ich bin ohne das obligatorische versorgungsfahrzeug an den start gegangen und hatte abgesehen von fluessigkeit alles an ernaehrung und ersatzteilen sowie licht, akkus etc. am mann.

Das haette nicht gereicht, zum glueck war auch hubert schwarz mit zwei 2-mann teams - und einer top ausgestatteten versorgertruppe am start.

  

 

Zwei mal konnten mir diese mit nudelsuppe und cola aushelfen, ehe ich mich zu weit nach vorne entfernt hat.

Kurz vor dem ziel hab ich nach dem bis dato 6. auch den 5. solofahrer abgefangen - ein 49 jaehriger suedafrikaner, mit dem ich das rennen dann gemeinsam nach 16:33 Std auf platz 5 .beendet habe.

Aus den geplanten 14 stunden wurde also nichts - der italienischen sieger Emiliano Ballardini hat 13.55 Std gebraucht.

 

weitere ergebnisse: www.desertdashnamibia.com und http://www.radfreunde-hip.de